Erziehung
"Hunde sind Persönlichkeiten, die es verdient haben, dass wir uns mit ihren Wünschen, Stärken und Schwächen beschäftigen."
(Martin Rütter)
In meiner Tierheilpraxis habe ich viele verhaltensauffällige Hunde und Katzen, aber auch Papageien und Kaninchen.
Jede Verhaltenstherapie wird individuell auf das Tier und seinen Besitzer ausgearbeitet. So kann es z.B. sein, dass nach außen hin 3 verschiedene Hunde das selbe Problem haben, aber trotzdem 3 unterschiedliche Therapien bekommen.
Eine Verhaltenstherapie sieht z:B. so aus:
Als erstes wird eine Verhaltensanamese gemacht. In diesem Gespräch stelle ich ganz viele Fragen zu dem Problem, ggf. gerade bei Katzen, schaue ich mir auch Schlaf- und Futterplatz an, sowie das Katzenklo und ich lasse mir das Futter zeigen, denn die Zusammensetzung kann sich z.B. auch auf die Psyche auswirken. Danach schaue ich mir, wenn möglich, das Problem sozusagen live an. Aus diesen gesammelten Informationen wird dann eine individuelle Therapie ausgearbeitet. Diese reicht entweder von Erziehungs- und Verhaltensregeln für den Besitzer oder diese werden, so z.B. Stubenunreinheit bei Katzen, mit Bachblüten oder Homöopathie ergänzt.
Vielen Besitzern macht es großen Spaß ohne Gewalt mit ihren Tieren zu arbeiten.
Außerdem erziehe ich auch viele Hundewelpen mit einem Mix aus Spiel, Clicker und Futterbeutel und stelle immer wieder fest, was den Hunden doch alles einfällt, wenn man ihnen auch mal die Möglichkeit des eigenen Denkens überläst. So hat z.B. ein Labradorwelpe sich fast selbstständig, mit einem kleinen dummen Zufall, das Skateboardfahren beigebracht oder ein anderer Hund durch Clickertraining das Fussballspielen erlernt...







